Samstag, 10. Oktober 2015

Mühlenstraße und Steinstraße

Die Mühlenstraße nahe der Kreuzung Langestraße/Bahnhofstraße. Blichrichtung Osten.





Die Mühlenstraße in Richtung Westen gesehen





Die Mühlenstraße von der Steinstraße aus gesehen Im Vordergrund sieht man die Brücke über den Mühlkanal (Hinterlohne). Unmittelbar hinter der Brücke befand sich im Mittelalter das Stadttor.




Die Mühlenstraße gehört zu den ältesten Straßen von Diepholz. Sie verbindet die Lange Straße mit der Steinstraße. Über die Mühlenstraße und die Steinstraße lief bis zum Bau des Postdamm im Jahre 1798 der gesamte Verkehr der Nord-Süd-Richtung, da die Lange Straße nur bis zum Schloß reichte und es von dort keine weitere Verbindung in Richtung Süden nach Willenberg gab. Nach dem Bau der Chaussee nach Kroge im 19. Jahrhundert wurden die Mühlenstraße und die Steinstraße Fernverkehrsstraße der West-Ost-Richtung und blieben dies bis zur Fertigstellung des Durchstiches der B 214 zum Bremer Eck Ende der 1960er Jahre. Die teils sehr schönen Altbauten an der Mühlenstraße verschwanden in den 1970er bis 80er Jahren komplett und wurden durch moderne Neubauten ersetzt.

Die Steinstraße ist die Verlängerung der Mühlenstraße bis zum Pohl und damit nach dem früher selbstständigen Flecken Willenberg. Im Mittelalter führte die Steinstraße westlich der Einmündung der Lohnstraße durch ein Stadttor, die sogenannte "Willenberger Pforte".  




Das Brückengeländer der Steinstraße





Blick von der Mühlenstraße in die Steinstraße.





Fassadenkunst aus dem Jahre 1934 an einem Haus an der Steinstraße.





Die Steinstraße vom Pohl aus gesehen.





Sonntag, 4. Oktober 2015

Falkenhardt, Tag der offenen Tür

Das Schloß (Herrenhaus) des Rittergut Falkenhardt geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Es wurde mehrfach um- und ausgebaut, zuletzt im Jahre 1915 durch den Brennereibesitzer Ludwig Kellenberg





Der Haupteingang in das Herrenhaus





Wappen über dem Haupteingang




Das Torgebäude aus dem Jahre 1915 von der Hofseite gesehen





Eine Beschreibung und Geschichte des Rittergut Falkenhardt hier in diesem Blog auf http://diepholzerblog.blogspot.de/2014/09/rittergut-falkenhardt.html und sehr ausführlich auf http://www.bildergalerie-diepholz.de /html/body_falkenhardt.html

Das Rittergut Falkenhardt war in seiner Vergangenheit sehr abgeschottet und für die Öffentlichkeit nahezu völlig unzugänglich. Umso mehr beflügelte es die Neugier und die Phantasie der Diepholzer. Daß Falkenhardt 1945 vorübergehend die Residenz von Generalfeldmarschall Bernhard Montgomery war, sprach sich erst relativ spät herum. Die Familie von Wagner - die letzten adligen Eigentümer - verkauften das Rittergut im Jahre 2014 einem Unternehmer aus Diepholz-Heede, der es als Wohnsitz und Veranstaltungsort nutzen will. Damit ist die absolute Abschottung wohl vorbei, und das Gut wird zu einer echten Bereicherung für Diepholz. Am 04. Oktober 2015 fand erstmals ein "Tag der offenen Tür" statt, an dem die Öffentlichkeit den Hof der Gutsanlage und das Innere der ehemaligen Hefefabrik und der Gutsbrennerei betreten durfte. Dabei habe ich die Bilder auf dieser Seite gemacht.  




Außenmauer des Gutes





Wappen der von Sandbeck (Gutsherren von Falkenhardt von 1722 bis 1794) an der Gutsmauer





Der Park des Rittergutes





Herrenhaus und Schornstein des Kesselhauses der Brennerei von der Parkseite gesehen




Blick nach oben (zur Decke) in der ehemaligen Hefefabrik/Brennerei





Eine alte Waage





Vermutlich handelt es sich hierbei um den Gärbehälter der Gutsbrennerei. Hier wurde Melasse vergoren und anschließend zu Spiritus destilliert





Eingang in das Kesselhaus